Emanuel Geibel: „Weihnacht“

Weihnacht. Wie bewegt mich wundersam Euer Hall, ihr Weihnachtsglocken, Die ihr kündet mit Frohlocken, Daß zur Welt die Gnade kam. Überm Hause schien der Stern, Und in Lilien stand die Krippe, Wo der Engel reine Lippe Hosianna sang dem Herrn. Herz, und was geschah vordem, Dir zum Heil erneut sich’s heute: Dies gedämpfte Festgeläute Ruft…

„Selbsterlebte Gotteserkenntnis“

‚Gott‘, ‚Freundschaft‘ und ‚Brautmystik‘ Das Folgende ist eine Auseinandersetzung mit der Auslegung des Hoheliedes durch Bernhard von Clairvaux. Betrachtet werden hier seine Sermones (Predigten) sieben und acht. Die Semantik zum Begriff ‚Gott‘ ist sehr vielschichtig. Daraus ergibt sich eine asymmetrische Beziehung zwischen der Vorstellung Gottes und der des Menschen. Wird der Gott als ‚Herr‘ tituliert, impliziert…

Mascha Kaléko: „Kinder reicher Leute“

Kinder reicher Leute Sie wissen nichts von Schmutz und Wohnungsnot, Von Stempelngehn und Armeleuteküchen. Sie ahnen nichts von Hinterhausgerüchen, Von Hungerslöhnen und von Trockenbrot. Sie wohnen meist im herrschaftlichen Haus, Zuweilen auch in eleganten Villen. Sie kommen nie in Kneipen und Destillen, Und gehen stets nur mit dem Fräulein aus.

Paul Heyse: „Die Stickerin von Treviso“

Prosaanalyse des Werkes „Die Stickerin von Treviso“ von Paul Heyse.
Diese Analyse entstand im Rahemen der Vorlesung ‚Neuere deutsche Literaturwissenschaft‘ im ersten Semester meines Germanistikstudiums.

Verbesserungsvorschläge, Kritiken aber auch Lob, sind natürlich gern gesehen. 😉